papst johannes haus mering
neubau vom neuen pfarrzentrum mit gemeindesaal
`... wir wollen zeigen, dass unser motto ‚mitten-in-mering’ nicht nur ein spruch ist, sondern auch durch das pfarrzentrum sichtbar wird ...´
pfarrer prof. dr. thomas schwartz
mering ist geprägt durch seine kleinteilige bebauung, die straßenbegleitend den öffentlichen raum fasst. mit dem neuen ensemble wird der städtebau fortgeschrieben und sinnvoll ergänzt. gemeinsam mit st. michael, rathaus und luitpold-schule schafft das pfarrzentrum eine neue offene mitte für mering. von hier aus erreicht man den neuen pfarrplatz, der von den neubauten, dem baumann-haus und der volksbühne räumlich gerahmt wird. das neue pfarrzentrum öffnet sich selbstbewusst in seine umgebung und lädt zum abkürzen und verweilen ein.
die dreiteilige gebäudefigur verwebt sich geschickt mit dem außenraum. die leicht unterschiedlich ausgeformten dachflächen korrespondieren mit den nachbarhöhen. unter einem steilen satteldach befindet sich der pfarrsaal, giebelseitig in die stadt gerichtet. große öffnungen ermöglichen den blick zu st. michael und zum ort. das pfarrbüro erhält ein konventionell flach geneigtes satteldach, dessen spielerisch gesetzte öffnungen auf den pfarrplatz und die sonne gerichtet sind. saal und gruppenräume sind über das eingeschossige foyer verbunden.
die neuen baukörper fügen sich behutsam in den bestehenden kontext zwischen st. michael, rathaus, volksbühne und lippgarten ein. es entsteht eine fülle unterschiedlicher orte – jeweils mit eigener identität und spezifischer qualität. über die luitpold-, die meringerzeller- oder die marienstraße erreicht man den zentralen pfarrplatz. autofrei und sonnenorientiert bietet er die gleichen räumlichen qualitäten des altortes. er ist barrierefrei über die meringerzellerstraße, über treppen von der luitpoldstraße und über eine breite treppen-sitzstufen-anlage von der angrenzenden volksbühne erschlossen. in seiner mitte stehen zwei bäume in einem erhöhten beet, auf dessen rand man sitzen und verweilen kann.
insgesamt entsteht so ein identitätsstiftender ort, der zum neuen treffpunkt in mering wird. er soll für alle bürger und das quartier eine bereicherung sein – ein ort mit positiver ausstrahlung.